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Frauenchiemsee mit karolingischer Torhalle

Zwei Welten begegnen uns auf der kleinen Fraueninsel: Da ist zuerst auf der Südspitze die ehrwürdig alte Klostertradition der Benediktinerinnen, die seit über 1000 Jahren besteht und durch Kloster, Münster, Campanile, Friedhof und Torhalle repräsentiert wird. Daneben finden sich die pittoresken Häuser und Gärten der Insulaner, die früher als Handwerker und Fischer für das Kloster arbeiteten und heute vom Tourismus leben.

"Es gehört zum Geheimnis der Fraueninsel, dass Natur und Kunst sich hier zu selbstverständlicher Einheit fügen …" schreibt Lillian Schacherl in ihrem Chiemgaubuch. Auf einem ca. zweistündigen Spaziergang rund um die kleine Insel kann man alle Sehenswürdigkeiten dieses "Freilichtmuseums" besichtigen. Man wandert vom Dampfersteg aus nach links und genießt den herrlichen Blick über den See zu den Chiemgauer Alpen und auf das ehrwürdige Benediktinerinnen-Kloster. Am Ende der Klostermauer geht es zum Münster mit Campanile (ehemaliger Wehrturm) und sehenswertem Friedhof hinauf. Nach dem Besuch der uralten Klosterkirche sieht man eines der ältesten Gebäude Bayerns, die Torhalle, vor sich. Im Inneren der Torhalle ist ein Freskenzyklus von Erzengeln zu besichtigen, der als ein Hauptwerk der karolingischen Renaissance angesehen werden kann. Im Kapellenraum zeigt man Kopien berühmter Kunstschätze aus der Agilolfinger- und Karolingerzeit. Die Ausstellung im Vikariatshaus ist der Chiemseemalerei gewidmet. Auf dem weiteren Weg rund um die Insel kann man in einem der gemütlichen Gasthäuser oder Biergärten einkehren, die pittoresken Häuser und Gärten der Insulaner bewundern, die Inselbrauerei und zwei Inseltöpfereien oder die 1000-jährigen Linden entdecken. Zum Schluss lohnt ein Besuch im Klosterladen und ein Blick auf den Klostergarten.

Kloster Frauenchiemsee

Kloster Frauenchiemsee

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