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Römermuseum Seebruck

Vor ca. 2000 Jahren hatten die Römer im heutigen Bayern die Herrschaft angetreten. Zur Verteidigung wichtiger Punkte wurden entlang der Römerstraßen Befestigungsanlagen, sog. Kastelle, angelegt. So auch Kastell und Ort "Bedaium" (Seebruck) zur Verteidigung der damals schon bestehenden Brücke über die Alz. Das Museum in Seebruck lässt die Römerzeit wieder lebendig werden, gibt aber auch einen Überblick über die Besiedelung des Gebietes in der Vor- und Frühgeschichte bis zur Landnahme durch die Bajuwaren. Bedaium war Mittelpunkt und Markt zahlreicher römischer Gutshöfe. Neben Bauern, Fischern und Händlern ließen sich auch eine Reihe von Handwerkern nieder, darunter Bootsbauer, Zimmerleute, Schmiede und Sattler. Die Gastwirte sorgten für das leibliche Wohl der durchziehenden Reisenden. Römische Beamte regelten die Verwaltung und Soldaten sorgten für Ruhe und Ordnung. Im Museum wird das Leben dieser Leute durch Funde, Grafiken und Bilder anschaulich illustriert. Im Freigelände kann ein Teil der Ummauerung des antiken Kastells bewundert werden. Außerdem sieht man anhand einer Ausgrabung wie die Wissenschaftler zu ihren Erkenntnissen kommen. Ein Archäologischer Rundweg führt zu bedeutenden Fundstätten, z.B. zum römischen Friedhof in Graben, zum Keltengehöft bei Stöffling und zur Keltenschanze bei Truchtlaching.

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