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Schloss Hohenaschau mit Prientalmuseum

Im 12. Jahrhundert erbauten Konrad und Arnold von Hirnsberg die Burg Hohenaschau als Stützpunkt zum Eingang ins obere Priental. Die beiden adeligen Herren waren "Ministerialen" der in München herrschenden Wittelsbacher und verwalteten für diese die Herrschaft Hohenaschau. Später nannten sich diese Hirnsberger "von Aschau". Im 14. Jahrhundert kam die Burg Hohenaschau an die aus Schwaben stammenden "Ritter von Freyberg", in deren Besitz sie über zwei Jahrhunderte blieb. Ihr bedeutendster Vertreter war Pankraz von Freyberg (1508 - 1565), der die Reformation nach Aschau brachte und die Eisenverhüttung einführte. Danach folgten die Grafen von Preysing, die ebenfalls mehr als zwei Jahrhunderte auf Hohenaschau residierten. Diese ließen die Burg zum Schloss im Barock- und Rokokostil umbauen. 1875 erwarb Theodor Freiherr von Cramer-Klett den Besitz. Der Gründer der Nürnberger MAN- Werke, dessen Nachfahren heute noch in Aschau wohnen, war von Ludwig II. in den Adelsstand erhoben worden. Ihm verdankt Aschau die Eisenbahnlinie und den damit beginnenden Tourismus.

Vor dem Krieg wurde das Schloss an den Staat verkauft und dient heute den Angestellten der Bundesfinanzverwaltung als Feriendomizil.

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